Abnehmen mit der Nulldiaet

Abnehmen mit der Nulldiät

Abnehmen und Erfahrungen mit der Nulldiät

Nulldiaet Die Nulldiät erlaubt nur flüssige Nahrung wie Wasser und Kräutertees, auch auf Milch wird wegen ihres Fettgehaltes verzichtet.

Einige Formen erlauben jedoch Obstsäfte und Gemüsebrühen. In der ersten Woche verliert man bis zu 5 Kilo, doch leider nur an Wasser und Muskeleiweiß. Die Fettreserven werden erst nach einigen Wochen angegriffen. Körperlich und psychisch ist die Null-Diät sehr hart.

Ein gesunder Mensch kann sie höchstens 4 Wochen ohne gesundheitliche Folgen durchstehen. Nur sehr fettleibige Menschen halten bis zu 200 Tage durch. Dies geht aber immer auf Kosten der Gesundheit und der anschließende Jojo-Effekt fällt hier sehr stark aus.

Was passiert im Körper, wenn die Nahrung auf Null heruntergefahren wird?

Die Null-Diät ist nicht mit Heilfasten zu vergleichen. Es gibt zwar Diät-Formen, die ähnlich sind und aus religiösen oder spirituellen Gründen durchgeführt werden, dennoch bekommt man beim Heilfasten noch die nötigsten Nährstoffe.

Relativ schnell merkt der Körper, dass für ihn eine Hungerszeit beginnt. Er stellt seinen Stoffwechsel um und verbraucht als erstes Glucose. Dann geht es an die Kohlenhydrate. Da diese fehlen, wird als nächstes die Muskelmasse angegriffen und in Kohlenhydrate verwandelt. In der zweiten Phase schaltet der Körper auf Hungerstoffwechsel.

Nun verbraucht er weniger Energie und das Fett wird weiterhin nicht angegriffen. In der ersten Woche verliert der Körper bis zu 5 Kilo, doch dann stagniert die Abnahme. Diese Kilos sind kein Fett!

Hält man weiter durch, wird irgendwann auch das Herz angegriffen.

Wie fühlt man sich während der Nulldiät?

Anfangs ist das Wohlbefinden noch nicht so stark beeinträchtigt. Durch die Stoffwechsel-Anpassungen wird man dann schlapper und nicht mehr leistungsfähig. Kopf- und Gliederschmerzen kommen hinzu.

Die Stimmung ist schlecht, man ist antriebslos und das Denken kreist dauernd ums Essen. Die Symptome ähneln einer Grippe-Erkrankung.

Weitere Begleiterscheinungen: Konzentrationsschwäche, Zittern, fahle Haut, Hautprobleme, Augenringe.

Was geschieht nach der Diät?

Sobald man wieder anfängt zu essen, wird der Körper so viel Fett speichern, wie er nur kann. Auch wer sich nun relativ gesund ernährt, wird schnell wieder zunehmen. Die Nahrung muss pro Tag wieder einer normalen Ernährungsweise angeglichen werden, sonst überfordert man die Verdauung.

In den ersten Tagen gibt es weiterhin nur Flüssiges mit mehr Nährstoffen, dann Obst und Gemüse, am Ende wieder Eier und Fleisch. Bei der Null-Diät wird der niedrige Energieverbrauch noch weiter beibehalten, anders als bei anderen Diäten. Daher fällt der Jojo-Effekt umso drastischer aus.

Fazit

Das einzig Positive an dieser Diät ist, dass man sich mal eine Zeitlang keine Gedanken ums Essen machen muss. Tatsächlich ist dieser Punkt für manche Abnehmwillige sehr reizvoll und er führt bei spirituell orientierten Menschen dazu, dass sie sich den geistigen Dingen, der Meditation und innerer Einkehr widmen können.



Letztendlich gibt es für Abnehmwillige keinerlei Vorteile, denn die Gesundheit wird angegriffen, man ist nicht leistungsfähig und man entzieht dem Körper wichtige Stoffe. Der Körper gewöhnt sich an die fehlende Kalorienzufuhr und verteidigt seine Reserven.

Am Ende hat man durch die Null-Diät nichts gewonnen, sondern nur weitere Kilos an Fett gesammelt.

2 Gedanken zu „Abnehmen mit der Nulldiät“

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